Lens Shift beim Beamer – Erklärung

Was bedeutet eigentlich Lens Shift bei Beamern? Und wofür ist dieser wichtig?

Der Lens Shift

Mit einem Lens Shift kann man das projizierte Bild besser einstellen, ohne den Beamer selbst dafür bewegen zu müssen. Die Technik wird genutzt, um Bildverzerrungen zu verhindern.

Problem: Der Beamer steht nicht genau gerade zur Leinwand. Wird nun das Bild seitlich schräg projiziert, dann kommt es zur Verzerrung. Mit Lens Shift wird nicht verzerrt, auch wenn der Beamer nicht exakt gerade steht. Der Lens Shift bewirkt technisch gesehen eine Verschiebung des gesamten Objektives. Die schräge Position des Beamers zur Leinwand wird ausgeglichen.

Wenn Sie einen Beamer mit Lens Shift kaufen wollen, achten Sie darauf, dass dieser sowohl horizontalen als auch vertikalen Lens Shift integriert hat.

Ein Video, welches die Technik auf englisch erklärt, findet sich bei Youtube:

Wann kommt der Shift zum Einsatz?

Ein eigener Beamer hat viele Vorteile und kann in vielfältigen Einsatzfeldern genutzt werden. Neben dem privaten Gebrauch wird er im Geschäftsleben oft für Präsentationen genutzt. Über den Projektor kann ein viel größeres Bild als mit einem Fernseher erzeugt werden. Ganz gleich für welche Zwecke er genutzt wird – der Kinoeffekt ist zum Greifen nah. Manchmal kann es allerdings eine Weile dauern bis man das Bild perfekt auf die Leinwand eingestellt hat. Viele Nutzer kennen es wahrscheinlich. Man schiebt den Beamer hin und her, stellt ihn auf eine Unterlage, aber nichts möchte so richtig funktionieren. Teilweise vergehen Minuten, bis die perfekte Einstellung gefunden wurde und das Bild den individuellen Vorstellungen entspricht.

Dank der innovativen Lens Shift Technik kann dieser Prozess wesentlich effektiver gestaltet werden. Ins Deutsche übertragen bedeutet Lens Shift so viel wie „Linse verlagern“. Diese Übersetzung fasst die praktische Funktionsweise in wenigen Worten zusammen. Mit der Lens Shift Funktion kann die Position der Linse verändert werden, ohne den Beamer selbst verlagern zu müssen. Das kann zu einer enormen Zeitersparnis beitragen, sodass man sich viel schneller dem Wesentlichen zuwenden kann und zwar dem Sichten des abzuspielenden Bild- beziehungsweise Filmmaterials.

Wie stellt man den Lens Shift ein?

Dieses Feature wird meist über ein kleines Drehrad an der Seite gesteuert. Dabei werden alle Positionen in waage- und senkrechter Richtung bedient. Der Nutzer hat die Möglichkeit, das Bild ohne große Umwege perfekt mit der Leinwand in Einklang zu bringen. Im Vergleich zu Verlagerung des Beamer, welche ohne Lens Shift notwendig ist, nimmt diese Variante nur einen Bruchteil der Zeit in Anspruch. Lens Shift ist vor allem in den neueren Beamer-Modellen integriert.

Die Kosten für einen Beamer mit Lens Shift sind wesentlich höher. Allerdings lohnt sich diese Investition gerade dann, wenn der Beamer oft zum Einsatz kommt und eine hohe Bildqualität gleichbleibend gewährleistet werden soll.

Und brauche ich das jetzt?

Ob der Beamer einen Lens Shift benötigt, hängt ganz von den Räumlichkeiten und Aufstellungmöglichkeiten ab. Es sollte immer versucht werden den Beamer horizontal und vertikal mittig zur Leinwand aufzubauen. Wenn der Beamer richtig steht, brauchen Sie auch keinen Lens Shift. In vielen Örtlichkeiten ist dies jedoch nicht immer möglich.

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Beamer Auflösung – 800×600, HD, Full-HD oder gar WUXGA – Übersicht

Die Auflösung eines Beamers variiert stark zwischen den unterschiedlichen Preisklassen. Manche Beamer beginnen mit einer einfachen VGA-Auflösung, bei höheren Preisklassen ist Full-HD oder WUXGA dann schon angesagt. Hier finden Sie eine kleine Übersicht der verschiedenen Auflösungen, Bezeichnungen und Seitenverhältnisse.

Die Auflösung ist in Pixeln (= Bildpunkte) angegeben. Diese geben dann die Anzahl der Pixel des Beamers in horizontaler x der Pixel in vertikaler Richtung an.

4k beamer

Auflösung Name Seitenverhältnis Einsatzbereich
640 x 480 VGA 4:3 Präsentationen
768×576 PAL 4:3 TV und DVD
800×600 SVGA 4:3 Präsentationen
1024×768 XVGA 4:3 PC-Auflösung, Präsentationen
1280×720 HD 16:9 Heimkino, HD-TV
1280×800 WXGA 16:10 MacBook Pro
1280×1024 SXGA 5:4
1600×1200 UXGA 4:3
1920×1080 Full-HD 16:9
1920×1200 WUXGA 16:10 Heimkino, Blu-Ray, Full-HD-TV
4096×2160 4K 16:9 Zukunft

Auflösung für verschiedene Geräte

Die Beamer-Auflösung ist in so fern wichtig, da ein höher auflösendes Bild schärfer wirkt. Je mehr Bildpunkte ein Bild hat, desto besser die Auflösung und desto weniger „eckig“ wirkt dieses. Das ist der gleiche Fall bei Monitoren und Fernseher-Bildschirmen. Auch hier hat sich in den letzten Jahren der Trend zu HD-TV oder sogar Full-HD Geräten durchgesetzt.
Viele Laptops benötigen keine Full-HD Auflösung, da man auf kleinen Bildschirmen den Unterschied nicht so schnell sieht. Ein aktuelles MacBook Pro hat z.B. eine WXGA Bildauflösung von 1280×800 Pixel. Eine hohe Auflösung macht Sinn, wenn man z.B. einen großen Fernseher mit mehr als 32 Zoll besitzt. Bei Beamern scheiden sich die Geister, ob diese ebenfalls eine Full-HD Auflösung brauchen oder nicht. Wenn Sie allerdings Blu-Rays abspielen wollen, dann sollte auch das Ausgabegerät die Möglichkeit haben Full-HD also 1920×1080 darzustellen. Wenn der Beamer eher für Powerpoint Präsentationen gedacht ist, dann reicht auch eine niedrige Auflösung.

Wofür WUXGA Auflösung?

Noch ein paar Zeile mehr als Full-HD stellt eine WUXGA Bildauflösung dar. Hier wird das Bild dann in 16:10 ausgegeben. Diese Verhältnis findet man manchmal bei Computer-Monitoren oder Laptops vor. Wenn di Präsentation also komplett in Full-HD angezeigt werden soll, dann bietet sich ein WUXGA Beamer an.

4K Beamer – Die Zukunft?

Und dann gibt es noch die 4K Beamer. Hier bringen gerade die ersten Beamer Hersteller Projektoren mit 4facher HD Auflösung also 4096×2160 Pixeln heraus. Das klingt natürlich toll, aber damit so viele Pixel dargestellt werden können, muss auch das Ausgangsmaterial diese liefern. Und daran fehlt es natürlich noch. Aber so wie die Technik nach und nach immer besser wird, kann man sich hier wohl in den nächsten Jahren auf noch bessere und schärfere Bilder freuen!

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Der Gain-Faktor

Informationen zum Gain-Faktor

Ein Gain-Faktor nennt sich auch Leuchtdichtefaktor. Um die optimale Projektion eines Beamers zu erreichen, sollte man wissen, was ein Gain-Faktor aussagt. Wer eine optimale Leinwand benötigt, sollte sich im Klaren sein, für welchen Zweck er die Leinwand benötigt und dadurch einen akzeptablen Gain-Wert bestimmen.

Was ist überhaupt ein Gain Faktor?

Ein Gain Faktor kennzeichnet das Licht-Abstrahlverhalten einer Leinwand. Der Gain-Faktor bestimmt die Stärke der Reflektion und gibt das Reflektionsverhalten einer Leinwand wieder. Der normale Gain-Wert einer Standart-Leinwand beträgt 1,0. Das heißt, dass das Licht um 1,0-fach reflektiert wird, sprich die Lichtreflektion bleibt gleichmäßig. Ein Gain-Wert von 1,0 kommt bei normalen reflexionsfreien, matten und weißen Wänden vor.

Was bewirkt der Gain Faktor?

Durch einen richtigen Gain-Wert kann das Bild auf der Leinwand frontal und von der Seite gut erkannt werden. Wer sich an die Anfangszeit von Flachbildschirmen erinnert, der weiß noch, dass beim seitlichen Betrachten des Bildschirms meistens kein bzw. nur ein sehr schlechtes Bild zu sehen war. Durch den passenden Gain-Wert wird dieses Problem gelöst. Dieses geschieht, da der Gain-Faktor dafür sorgt, dass das einfallende Licht in einer bestimmten Stärke gleichmäßig reflektiert wird.

Anwendungsgebiete des Gain-Wertes

Der Gain-Wert 1,0 ist der Standart der meisten Leinwände und wird für die normale Benutzung verwendet. Falls die Leinwand für Spiele oder Filme verwendet werden soll, sollte der Gain-Wert zwischen 0,8 und 1,2 liegen. Bei Werten zwischen 0,8 bis 1,2 kann die Sicht durch das Umgebungslicht getrübt werden, weshalb abgedunkelte Räume gewählt werden sollten. Höhere Werte von 1,5 oder höher, werden auch verwendet. Ein hoher Gain-Wert sorgt für viel Kontrast in hellen Räumen, jedoch wird dadurch der maximale Betrachtungswinkel niedriger. Insbesondere in tagesheller Umgebung ist also ein hoher Gain-Wert sinnvoll.

Beamer Leinwand mit Gain Wert

Bei ein guten Beamerleinwänden kommt es also auf den passenden Gain-Faktor an. Soll diese im abgedunkelten Keller als Heimkino fungieren, so muss nicht auf einen hohen Gainwert geachtet werden. Soll die Beamerleinwand allerdings im Garten stehen und für Open Air Kino im hellen sorgen, so ist ein besonders hoher Wert wichtig.
Wer eine Beamer Leinwand günstig kaufen will, sollte sich diesen Artikel durchlesen.

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