3D-Beamer für zuhause – So funktionieren sie

Montag, 16 April 2012 11:59

Wie funktionieren neuartige 3D-Beamer?

Sie erfährt momentan einen großen Aufschwung. Sie begeistert Zuschauer im Kino sowie neuerdings auch zuhause. Nun gibt es auch geeignete Beamer dafür. Die Rede ist von der 3D-Technik. Doch wie funktionieren diese 3D Beamer überhaupt? Was macht die Shutterbrille, um das dreidimensionale Bild zu erstellen? Dieser Text setzt sich mit diesen Geräten auseinander und stellt die Funktionsweisen dar.

Das Grundgerät – der 3D Beamer


Beamer projizieren ein Bild auf einen Schirm oder eine Wand. Dazu wird das Bild im Projektor erstellt und mit einer Linse vergrößert. Dieses Bild liegt zumeist zweidimensional vor, so wie bei allen Fernsehgeräten, die nicht 3D-fähig sind. Bei den 3D-Projektoren ist dieses Bild dreidimensional, das heißt, es geht zusätzlich zu in die Höhe und in die Breite in die Tiefe. Um diesen Effekt zu erzielen, gibt es zwei Technologien: die passive und die aktive Bilderzeugung.
Bei der passiven Bilderzeugung werden zwei stereoskopische Halbbilder aufeinander gelegt. Diese werden mithilfe eines Polarisationsfilters im Objektiv so polarisiert, dass je ein Bild auf ein Auge fällt. Die Brille, die man dabei trägt, hat unterschiedlich beschichtete Gläser oder Folien, die die übereinandergelegten Bilder wieder trennt, sodass jedes Auge ein Bild sieht. Das ist der Sinn des stereoskopischen Effektes. Es werden von einem Schauplatz zwei Bilder mit speziellen Kameras so aufgenommen, dass sie wie mit den Augen gesehen werden, also etwas horizontal verschoben.
Bei aktiven Projektoren wird abwechselnd ein Bild für das linke und eines für das rechte Auge erzeugt. Dabei kommt die im folgenden vorgestellte Shutterbrille zu ihrem Einsatz.

Welche Funktion hat die Shutterbrille und wie funktioniert sie?


Die Shutterbrille sorgt während der Projektion eines aktiven 3D Beamers dafür, dass die für je nur ein Auge bestimmten Bilder auch nur von einem, und zwar dem richtigen, gesehen werden. Die beiden Gläser der Brille bestehen aus Flüssigkristallen, die elektronisch auf durchlässig und undurchlässig geschaltet werden können. Das heißt, wenn ein Bild für das rechte Auge bestimmt ist, ist die Flüssigkristallfläche dort auf durchlässig und am linken Auge auf undurchlässig eingestellt. Für diesen Vorgang muss die Shutterbrille immer mit dem Beamer in Kontakt stehen, so dass immer wieder neu synchronisiert werden kann und keine Fehler entstehen. Leider können jedoch mit dieser Technik rund zehn Prozent der Bevölkerung keine 3D-Bilder sehen, da sie Sehfehler wie Schielen oder ein schwaches Auge haben. Diese Technik gibt es bereits seit Anfang des 20. Jahrhundert.

Geräte, die diese Technik verwenden, erreichen meist eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz, das heißt, es teilt sich auf pro Sekunde 60 Bilder das linke und 60 Bilder das rechte Bild. Für die Verbindung von Brille zu Beamer werden Infrarotlicht oder Weißlichtblitze verwendet. Wichtig beim Kauf eines Beamers für 3D ist somit der Hinweis, dass dieser 120 Hz unterstützt. Die aktiven Beamer haben den Vorteil, dass sie viel schärfere Bilder erzeugen können. Da bei den passiven Geräten die übereinandergelegten Bilder mehr Pixel benötigen, ist das Gesamtbild wesentlich weniger stark aufgelöst. Der Nachteil von aktiven Beamern ist der Preis. Shutterbrillen sind sehr viel teurer als Brillen für Passivgeräte.

Heute benötigt man für dreidimensionales Sehen stets eine Brille. Doch in der Zukunft werden diese nicht mehr benötigt werden, was ein sehr viel angenehmeres Fernsehen ermöglichen wird. Es sind bereits einige Techniken in den Startlöchern, wie man z.B. an Nintendos 3D-Spielkonsole, dem 3DS sieht. Hier werden 3D Bilder auch ohne Brille für das menschliche Auge erzeugt.
Hier können wir auf die Entwicklungen der nächsten Jahre gespannt sein.

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Acer H5360bd günstiger 3D Beamer im Test

Freitag, 21 Oktober 2011 10:40

Der Acer H5360bd ist ein relativ günstiger 3D Beamer mit einer Auflösung von 1.280×720 Pixeln. Als DLP-Beamer ist er für das Heimkino geeignet.

Bei Amazon gibt es sehr gute Bewertungen, in denen besonders der gute 3D Modus und die Helligkeit des Beamers hervorgehoben wird.

Einen Test des Acer H 5360 bd gibt es von Cine4Home. Hier finden Sie den Test mit den entsprechenden Testvideos.
Wer ein paar erste Eindrück mitnehmen will, kommt um die folgenden Videos nicht herum:

Die passende 3D Brille für den H5360bd gibt es hier: Die Acer 3D Brille weiß.



Viele User nutzen den Acer 3D Beamer mit der Playstation 3 zusammen und sind vom Zusammenspiel sehr überzeugt. Aber natürlich funktioniert auch jeder andere 3D-fähige 3d Blu Ray Player.

Soll es ein kleinerer 3D Beamer sein, so empfehlen wir im Moment weiterhin den Acer K330. Weniger Auflösung, dafür aber auch ein kleines bisschen günstiger.

Um vor der Anschaffung eines Acer Beamers noch den richtigen Acer Entfernungsrechner, um den besten Abstand zur Leinwand zu berechnen.



Viel Spaß mit der neuen Generation der 3D Projektoren von Acer wünscht die Beamer Kaufberatung!

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Welchen Beamer für Zuhause kaufen? Kleine Übersicht und Kaufberatung

Dienstag, 25 Januar 2011 10:11

Ein Beamer für das private Heimkino soll her?
Der Fernseher ist nicht mehr groß genug und man möchte endlich richtiges Kino-Feeling mit der Familie und Freunden genießen.

Da stellt sich natürlich die Frage: Welchen Beamer soll ich kaufen?

Hier eine kleine Übersicht nach Preisklassen:

Für ein kleines Budget: Beamer bis 300 Euro

Von den Beamern bis 300 € kann man nicht die besten Leistungswerte erwarten. Für kleines Geld bekommt man heute schon ordentliche Leistung, aber z.B. keine HD-Auflösung oder 3D-Fähigkeiten. Sehr beliebt und trotz des geringen Preises 3D-Ready ist der Acer X100 DLP-Projektor.

Das mitllere Starter-Budget: Beamer bis 500 Euro
Bis 500 Euro ist der eMachines V700 Beamer sehr zu empfehlen. Baugleich mit dem Acer H5360, aber ein gutes Stück günstiger, bekommt man hier einen ordentlichen Projektor mit einer 720p-Auflösung von 1280 x 720 Pixel.

Es soll Full-HD sein: Beamer bis 1000 Euro
Der Acer H7530d ist ein günstigster Full HD Beamer, der momentan bei Amazon sogar für unter 900 € zu bekommen ist. Ebenfalls sehr beliebt ist der BenQ W1000, ein weiterer Beamer, der eine Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 auf die Leinwand werfen kann.

Hochwertige Beamer bis 2000 Euro
Ab 1000 € kommt man dann schon in die Regionen der hochwertigen Beamer, die kaum Wünsche offen lassen. Full-HD ist hier als Auflösung Standard und
Gefragte Modelle sind z.B. der Sanyo PLV Z4000 LCD Projektor oder der BenQ W6000 DLP-Projektor.

Nachdem die Entscheidung zum Kauf gefallen ist gibt es folgende weiter nicht unwesentliche Punkte zu klären:

- Wie groß ist der Raum, insbesondere der Abstand zur Leinwand? Dadurch ergibt sich dann auch die Leinwandgröße: Hier zum Artikel über Abstand Beamer zur Leinwand und Abstandsrechner.

- Welche Beamer-Leinwand soll es sein? Hier geht es zum Artikel über Beamer Leinwände.

- Habe ich die richtigen Beamer-Kabel für bestmögliche Übertragung der Signale? Hier ein kleiner Artikel über den Unterschied zwischen HDMI Kabel 1.4 und 1.3 und ein weiterer mit Tipps zu günstigen guten HDMI Kabeln.

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